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EVP sagt Ja zur Umwandlung der Industriellen Betriebe in AG

Die EVP Lan­gen­thal hat an ihrer Par­tei­ver­samm­lung im Hotel Bären die Ja-Parole zur Umwand­lung der Indus­tri­el­len Betriebe Lan­gen­thal (IBL) in eine Akti­en­ge­sell­schaft im Besitz der Stadt beschlos­sen.

Die Ja-Parole zur Umwand­lung der Indus­tri­el­len Betriebe in eine Akti­en­ge­sell­schaft war bei den Mit­glie­dern der EVP unbe­strit­ten: Der Ent­scheid wurde nach einer Podi­ums­dis­kus­sion mit Gemein­de­rat Bern­hard Krum­menacher als Befür­wor­ter der Umwand­lung, SP-Fraktionspräsident Paul Bayard als Geg­ner und IBL-Direktor Hans Beer ein­stim­mig bei zwei Ent­hal­tun­gen gefällt. Mit der Umwand­lung könn­ten die Indus­tri­el­len Betriebe ver­mehrt eigen­ver­ant­wort­lich han­deln, betonte Frak­ti­ons­prä­si­den­tin Paula Schaub. So wür­den die Ent­scheid­wege für unbe­strit­tene Geschäfte, wie die Anschaf­fung eines Fahr­zeugs, ver­kürzt. Zudem könn­ten die IBL Koope­ra­tio­nen mit ande­ren Part­nern ein­ge­hen und dadurch für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Stadt Lan­gen­thal wei­ter­hin faire und kun­den­freund­li­che Dienst­leis­tun­gen erstel­len.

Für die Mit­glie­der der EVP sprach ins­be­son­dere das Argu­ment für die AG, dass diese zu 100 % im Besitz der Stadt Lan­gen­thal bleibe und der Ver­kauf der ers­ten Aktie durch die Stimm­be­rech­tig­ten geneh­migt wer­den müsste. Zudem sei für das Per­so­nal eine über­aus faire Lösung getrof­fen wor­den, meinte Stadt­rat Reto Stei­ner: Sie erhiel­ten eine Besitz­stan­des­ga­ran­tie, und es werde ein Gesamt­ar­beits­ver­trag aus­ge­han­delt. Die EVP freut sich ins­be­son­dere, dass ihr Vor­schlag, den Ver­wal­tungs­rat aus­ge­wo­gen und fach­lich kom­pe­tent zusam­men­zu­set­zen, ins Regle­ment auf­ge­nom­men wor­den ist.

Ent­täuscht zeigte sich die EVP an der Par­tei­ver­samm­lung, dass von der geg­ne­ri­schen Seite der fal­sche Begriff "Pri­va­ti­sie­rung" ins Spiel gebracht werde. Es gehe eben gerade ums Gegen­teil: Der IBL eine Rechts­form zu geben, die ihr erlaube, als Unter­neh­men auf dem Markt auf­zu­tre­ten, wel­ches aber zu 100 % im Besitz der Stadt bleibe. Der Stadt­rat habe bei grund­sätz­li­chen lang­fris­ti­gen stra­te­gi­schen Fra­gen nach wie vor das letzte Wort, des­halb gebe es ja das Regle­ment.

Die übri­gen Paro­len waren an der Mit­glie­der­ver­samm­lung eben­falls unbe­strit­ten: Die EVP sagt ein­stim­mig Ja zum Bud­get (eben­falls bei zwei Ent­hal­tun­gen), zur Umbu­chung der Onyx-Aktien und zur Revi­sion der bau­recht­li­chen Grund­ord­nung.