*jevp unterstützt die Stipendieninitiative

Die *jevp Schweiz beschloss an ihrer letz­ten Mit­glie­der­ver­samm­lung in Wein­fel­den ein­stim­mig, die Sti­pen­di­en­in­itia­tive, wel­che zum Ziel hat, das Sti­pen­di­en­we­sen natio­nal zu har­mo­ni­sie­ren, zu unter­stüt­zen.

Die Initia­tive wurde von Tho­mas Lei­bund­gut vom Ver­band der Schwei­zer Stu­die­ren­den­schaf­ten (VSS) vor­ge­stellt und nach inten­si­ver Dis­kus­sion beschlos­sen die anwe­sen­den Mit­glie­der ein­stim­mig, die Sti­pen­di­en­in­itia­tive zu unter­stüt­zen. Die Initia­tive möchte mit der Über­tra­gung der Kom­pe­ten­zen an den Bund das Sti­pen­di­en­we­sen durch ein­heit­li­che Ver­ga­be­kri­te­rien und gleich hohen mini­ma­len Unter­stüt­zungs­bei­trä­gen natio­nal har­mo­ni­sie­ren.

Der *jevp ist es wich­tig, dass Per­so­nen mit ent­spre­chen­den Fähig­kei­ten – unab­hän­gig von ihren finan­zi­el­len Ver­hält­nis­sen – die Mög­lich­keit haben, eine gute Aus­bil­dung zu absol­vie­ren. Es darf nicht sein, dass der sti­pen­di­en­recht­li­che Wohn­ort dar­über bestimmt, ob jemand stu­die­ren kann oder nicht. Eine Ver­ein­heit­li­chung der Ver­ga­be­kri­te­rien und lands­weit ein­heit­li­che Sti­pen­dien­bei­träge sind daher drin­gend not­wen­dig.

Bil­dung ist ein Men­schen­recht und für unser Land die zen­trale Res­source. Wer hier spart, ver­la­gert Pro­bleme in die Zukunft. Bil­dung hat ihren Preis und ist die­sen auch wert. Durch Sti­pen­dien kön­nen mehr Men­schen eine gute Aus­bil­dung absol­vie­ren und die Chan­cen­gleich­heit wird erhöht. Zudem wird der Wirt­schafs­stand­ort Schweiz gestärkt, was wie­derum die Wohl­fahrt und die Wett­be­werbs­fä­hig­keit för­dert.

Lies­tal, den 17. Sep­tem­ber 2010/sf

Für Aus­künfte:

Sara Fritz, Co-Präsidentin *jevp: 079 814 61 69
Roman Rutz, Co-Präsident
*jevp: 078 683 56 05
Reto Stal­der, Gene­ral­se­kre­tär
*jevp: 079 353 24 86